Das Oloid - Sinnbild des Lebendigen

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Was ist ein Oloid? Das Oloid entsteht aus der Umstülpung des Würfels, oder genauer gesagt aus der Umstülpung des Würfelgürtels.  Das Oloid  wird als Zeitgestalt während der Umstülpung von einer Diagonalen im Würfelgürtel in die Luft gezeichnet. Die Form des Oloid wurde von Paul Schatz entdeckt.

Symbol für die lebendige Pflanze

Der Teil: Wir können den Würfel als eine Raumgestalt, als ein einzelnes "Teil" betrachten, dessen Bezug zum Ganzen (zum Umkreis) sich nicht gleich erschließen lässt.  Der Würfel lässt sich definieren aus seinem innerem Bezug, das heißt beispielsweise, Fläche A und Fläche B sind Parallel.

Das Ganze: Wird der Würfel nun umgestülpt, so wird aus seinem „innerem Bezug“ ein äußerer, ein Bezug zum Ganzen, zum Umkreis, zur Unendlichkeit. Darüber hinaus wird aus dem Einzelnen „Teil“ (dem räumlichen Würfel) eine zeitliche Gestalt. 

Die lebendige Pflanze: Ist die lebendige Pflanze das „Teil“ was wir vor uns sehen, ist es die aktuelle, räumliche Gestalt auf dem Acker, die aus einer raffinierten Komposition aus Zellen und chemischen Verbindungen besteht? Für uns scheint für ein lebendiges Verständnis der Pflanze wichtig, sie auch als Gebilde zu begreifen das sich erst in der Zeit, als Zeitgestalt offenbart. Wenn wir uns der Pflanze nur über seine Einzelteile (z.B. seine Inhaltsstoffe) nähern, bleibt uns ihr lebendiger Charakter verborgen. Entwickeln wir jedoch einen Begriff über ihre Beziehung zum Ganzen, zum Umkreis (von Boden, Klima, Pflanzengesellschaften bis hin zur Einbettung in kosmische Rhythmen), so eröffnet sich uns eine neue Perspektive für einen lebendigen Gesamtzusammenhang.

Für uns ist der Oloid daher ein künstlerisches Sinnbild für die lebendige Pflanze im allgemeinen und insbesondere für einen neuen Begriff der Lebensmittelqualität.

 
 
 
 
 

Die Rotation akzentuiert die Gravitation,

Materie wird von den zentrumorientierten Kräften der Gravitation angezogen

Die Umstülpung akzentuiert die Levitation

das Lebendige überwindet die Schwerkraft und

es überwiegt die Beziehung zur Ganzheit, zum Umkreis

das Lebendige strebt der Sonne entgegen

 

 

Die oloidbegeisterte Steinhauerin Hildegard von Homeyer hat auf  unserem Hof ein Oloid aus Stein gehauen.

 
 

 
Bei der Oloid Vernissage zum 79sten Jahrestag der Oloidentdeckung stellte der Oloidforscher Herr Heinz aus Herdecke , von der Paul Schatz Stiftung, den Umstülpungsprozess des Würfels (Würfelgürtels) und die Entstehung des Oloids (als Zeitgestalt) plastisch dar. Durch seine spannende und anschauliche Präsentation konnte der komplizierte Prozess nachvollzogen werden.